Unsere Anlage 2008
Der Stübleshof ist seit 2014 geschlossen. Die Zeit war für uns alle sehr schön und wir haben vieles von unseren tollen Pferden gelernt. Deshalb möchten wir die Seite erhalten und die Fotos und Geschichten dazu zeigen. Auf diesen Seiten möchten wir Euch ein paar lustige und interessante Geschichten erzählen, die wir mit unseren Tieren erlebt haben.
© M. Scherger, 2025

Pferdekauf

Unser Herde auf der Koppel

Skelmir vom Bibertal, 2008

In unserem dritten Stall hatten wir ja nun sehr viel Platz. Wir hatten ein Angebot, 3 Fohlen bei uns unterzustellen. Wir haben die angeschaut und der Besitzer hat uns dann noch den Skelmir gezeigt, den er günstig abgeben wollte. Skelmir war 3 Jahre alt und etwas wild und unerzogen. Als Niki und ich ihn sahen, haben wir uns angeschaut und beide gleichzeitig genickt. Als er zu uns kam, war natürlich das übliche: Bubi hat den Chef rausgehängt. Wochenlang ging das Spielchen mit Skelmir und Bubi. Ich dachte schon, wir hätten mit dem Kauf daneben gelegen. Also die gleiche Ansprache wie damals bei Askur - und auf einmal hats funktioniert. Skelmir hatte mit seinen 3 Jahren schlechte Erfahrungen gemacht, weil er in dieser kurzen Zeit schon auf 10 veschiedenen Höfen eingestellt war. Als Skelmir aber dann begriffen hatte, dass er bleiben darf, war er wie umgedreht. Er hat sich tadellos benommen und sich gut in die Herde integriert, egal ob wir nach Wallchen und Stuten getrennt hatten, oder alle in einer Herde. In der Ausbildung hat er überhaupt keine Probleme gemacht. Er hat ja die ganzen Jahre hindurch gesehen, wie alles funktioniert. Skelmir wurde ein total unkompiziertes sehr aufmerksames Reitpferd, das alles tut um seinem Reiter zu gefallen. Ein totale Verlasspferd!

Flugsvinn vom Hausruckhof, 2008

Als wir das Angebot für die Fohlen und Skelmir bekamen, zeigte uns der Besitzer auch noch die ältere Stute Flugsvinn. Niki ging mit ihr reiten und war total begeistert. Sie ist eine ruhige zuverlässige, ältere Stute. Bei unseren Reitschülern und Feriengästen war sie immer sehr beliebt. Wir haben sie liebevoll unser "Ömchen" genannt als Kosenamen für Oma, da sie unsere Älteste war.

Stjörnunot von der Roseninsel, 2008

Von den eingestellten Fohlen haben wir die Notti als eigenes Pferd behalten dürfen. Sie kam mit der Lukka und der Ronja zu uns als Fohlen. Sie ist in der Herde aufgewachsen und hat von klein auf alles gesehen und miterlebt. So war später die Ausbildung kein Problem, so wie bei Skelmir damals. Aber ihr sonstiges Verhalten ließ oft zu wünschen übrig. Wäre sie ein Kerl gewesen, hätte Bubi seine Erziehungskraft eingesetzt, aber da es ein Mädel war, war ihm das wurscht. Bei Niki zeigte sie sich in der Regel normal, aber wenn ich oder einer der anderen sie auf die Koppel treiben wollten, hat sie immer klammheimlich in unsere Richtung getreten, man musste bei ihr immer auf der Hut sein. Niki hat mir das anfangs gar nicht geglaubt, bis sie es dann doch mal gesehen hat. Auch beim Abrufen von der Koppel hat sie sich nie fügen wollen. Andy ist dann mit der langen Gerte runter und hat sie hoch getrieben. Dafür ist sie ihm dann später hinterher gelaufen wie ein kleines Hündchen. Von unserer Fanny wollte sie sich auch nicht treiben lassen, da hat sie auch ausgetreten. Später ist sie immer in die Futterraufe gestiegen, bis sie diese dann total zerlegt hat. Zum Glück hat sie sich nie verletzt. Mit den Jahren ist das auch besser geworden und sie wurde zu einem guten Reitpferd.
Der Stübleshof ist seit 2014 geschlossen. Die Zeit war für uns alle sehr schön und wir haben vieles von unseren tollen Pferden gelernt. Deshalb möchten wir die Seite erhalten und die Fotos und Geschichten dazu zeigen. Auf diesen Seiten möchten wir Euch ein paar lustige und interessante Geschichten erzählen, die wir mit unseren Tieren erlebt haben.
© M. Scherger, 2025

Pferdekauf

Unser Herde auf der Koppel

Skelmir vom Bibertal, 2008

In unserem dritten Stall hatten wir ja nun sehr viel Platz. Wir hatten ein Angebot, 3 Fohlen bei uns unterzustellen. Wir haben die angeschaut und der Besitzer hat uns dann noch den Skelmir gezeigt, den er günstig abgeben wollte. Skelmir war 3 Jahre alt und etwas wild und unerzogen. Als Niki und ich ihn sahen, haben wir uns angeschaut und beide gleichzeitig genickt. Als er zu uns kam, war natürlich das übliche: Bubi hat den Chef rausgehängt. Wochenlang ging das Spielchen mit Skelmir und Bubi. Ich dachte schon, wir hätten mit dem Kauf daneben gelegen. Also die gleiche Ansprache wie damals bei Askur - und auf einmal hats funktioniert. Skelmir hatte mit seinen 3 Jahren schlechte Erfahrungen gemacht, weil er in dieser kurzen Zeit schon auf 10 veschiedenen Höfen eingestellt war. Als Skelmir aber dann begriffen hatte, dass er bleiben darf, war er wie umgedreht. Er hat sich tadellos benommen und sich gut in die Herde integriert, egal ob wir nach Wallchen und Stuten getrennt hatten, oder alle in einer Herde. In der Ausbildung hat er überhaupt keine Probleme gemacht. Er hat ja die ganzen Jahre hindurch gesehen, wie alles funktioniert. Skelmir wurde ein total unkompiziertes sehr aufmerksames Reitpferd, das alles tut um seinem Reiter zu gefallen. Ein totale Verlasspferd!

Flugsvinn vom Hausruckhof, 2008

Als wir das Angebot für die Fohlen und Skelmir bekamen, zeigte uns der Besitzer auch noch die ältere Stute Flugsvinn. Niki ging mit ihr reiten und war total begeistert. Sie ist eine ruhige zuverlässige, ältere Stute. Bei unseren Reitschülern und Feriengästen war sie immer sehr beliebt. Wir haben sie liebevoll unser "Ömchen" genannt als Kosenamen für Oma, da sie unsere Älteste war.

Stjörnunot von der Roseninsel, 2008

Von den eingestellten Fohlen haben wir die Notti als eigenes Pferd behalten dürfen. Sie kam mit der Lukka und der Ronja zu uns als Fohlen. Sie ist in der Herde aufgewachsen und hat von klein auf alles gesehen und miterlebt. So war später die Ausbildung kein Problem, so wie bei Skelmir damals. Aber ihr sonstiges Verhalten ließ oft zu wünschen übrig. Wäre sie ein Kerl gewesen, hätte Bubi seine Erziehungskraft eingesetzt, aber da es ein Mädel war, war ihm das wurscht. Bei Niki zeigte sie sich in der Regel normal, aber wenn ich oder einer der anderen sie auf die Koppel treiben wollten, hat sie immer klammheimlich in unsere Richtung getreten, man musste bei ihr immer auf der Hut sein. Niki hat mir das anfangs gar nicht geglaubt, bis sie es dann doch mal gesehen hat. Auch beim Abrufen von der Koppel hat sie sich nie fügen wollen. Andy ist dann mit der langen Gerte runter und hat sie hoch getrieben. Dafür ist sie ihm dann später hinterher gelaufen wie ein kleines Hündchen. Von unserer Fanny wollte sie sich auch nicht treiben lassen, da hat sie auch ausgetreten. Später ist sie immer in die Futterraufe gestiegen, bis sie diese dann total zerlegt hat. Zum Glück hat sie sich nie verletzt. Mit den Jahren ist das auch besser geworden und sie wurde zu einem guten Reitpferd.